Baustellen und Sperrungen
Kirche vor dem Sonntagshorn in Ruhpolding
© © Ruhpolding Tourismus/Andreas Plenk

13.04.2026

Übung Gebirgsjägerbataillon 231 
Aufklärung in Ruhpolding - Trainieren unter realen Bedingungen
 

Bad Reichenhall/Ruhpolding. Die Gemeinde Ruhpolding brachte zum wiederholten Male ihre Unterstützung der Gebirgsjäger, insbesondere der 5. Kompanie des Gebirgsjägerbataillons 231, zum Ausdruck. Vom 23.-26. März 2026 ermöglichte die Gemeinde ihrer Patenkompanie in verschiedenen Einrichtungen mit dem Aufklärungszug zu üben.

Zum Wochenbeginn waren zunächst die Grundlagen des Orts- und Häuserkampfes dran, um einen einheitlichen Ausbildungs- und Wissensstand zu schaffen. In der Eis- und Turnhalle trainierten die Soldaten alles von der Annährung an die Gebäude, über den Einbruch ins Gebäude und das systematische bzw. dynamische Vorgehen innerhalb der Gebäude. In der Eishalle wurde zudem das Vorgehen mit Nachtsehmitteln geübt. Es folgte eine Ausbildung zum systematischen Vorgehen in Kombination mit dem Einsatz von Drohnen. Der Einsatz der Drohnen erwies sich hierbei als sehr hilfreich, um sich möglichst schnell und sicher einen Überblick über die Gegebenheiten im Gebäude machen zu können. 

In den ersten Tagen wurden die Soldaten mit besonderen Räumen konfrontiert und erlernten Techniken sich in diesen sicher und gewissenhaft zu bewegen. Die einzelnen Trupps probierten hierbei verschiedene Konzepte aus, sich untereinander zu verständigen und vorzugehen.

Dies bildete die Grundlage für die Abschlussübung im Schwimmbad. Neben den regulären Themen, wie dem systematischen Vorgehen innerhalb eines Gebäudes, wurde hier auch der Einsatz von Nachtsehmitteln in Kellerräumen beübt. Dazu kamen dann noch eingespielte Lagen in denen die Soldaten ihre ABC-Schutzmasken, zusätzlich zu ihrer regulären Ausrüstung und den Nachtsehmitteln nutzen mussten. Zum Abschluss stellten die Soldaten sich der Überlebensausbildung mit Ausrüstung im Wellenbad des Vita Alpina.

Während den vier Übungstagen konnte sich jeder der Soldaten, bis hin zum Zugführer, beüben, um für künftige Aufträge bestmöglich vorbereitet zu sein. Der Zugführer zeigte sich zufrieden mit der Leistung: „Meine Soldaten haben wieder einmal gezeigt, dass sie trotz großer Belastung im Stande sind, die an sie gestellten Aufträge zuverlässig, sorgfältig und in hoher Qualität umzusetzen.“

Der Kommandeur des Gebirgsjägerbataillon 231, Herr Oberstleutnant Mike Zimmermann ergänzte: „Die Möglichkeiten, welche die Gemeinde Ruhpolding meinen Soldatinnen und Soldaten hier bietet, sind einzigartig nah an der Realität. „Train as you fight“ kombiniert mit „Train where you fight” ermöglicht eine nahezu perfekte Ausbildung für meine 5. Kompanie. Ich bedanke mich recht herzlich bei allen, welche das Vorhaben ermöglicht haben“.

 

Düren, Gebirgsjägerbataillon 231