Baustellen und Sperrungen
Kirche vor dem Sonntagshorn in Ruhpolding
© © Ruhpolding Tourismus/Andreas Plenk

07.07.2026

Nachbericht zur Ausstellungseröffnung am 26.06.2026 im Holzknechtmuseum

 

Am 26.06.2026 eröffnete das Holzknechtmuseum Ruhpolding die Klang- und Rauminstallation „Zwischenräume – Die Sieben Säulen“. Sieben Wochen zuvor musste die Eröffnung aufgrund des Brandes am Saurüsselkopf abgesagt werden.

Trotz der Hitze versammelten sich Vertreterinnen und Vertreter aus der Trägerschaft des Museums, aus Heimatpflege und Kulturarbeit, aus Naturschutz und Landschaftspflege im Museum, um die Eröffnung feierlich zu begehen.

Die Installation ist ein Projekt der werkstatt kesslfligga aus Vachendorf, unterstützt von der Andrea-von-Braun-Stiftung. Im Zentrum stehen die Almen als historische Kulturlandschaften und Hotspots der Biodiversität. Dabei setzen die „Kesslfligga“ Jochen und Bettina Nistler auf die Verbindung von gesprochenem Wort, regionalem Kunsthandwerk. Sechs Säulen markieren den akustischen Rundgang im Freigelände. Über QR-Codes können Besucherinnen und Besucher insgesamt drei Narrative hören und dabei über das Gelände gehen.

Ausgangspunkt des Projekts ist die Revitalisierung der Hochkienbergalm, unterstützt von der Andrea von Braun Stiftung, der Heinz Sielmann Stiftung, sowie der Akademie für Natur- und Landschaftsschutz Laufen (ANL).

Museumsleiterin Franziska Oslmeier sprach in ihrer Begrüßung über das historische Neben- und Miteinander der Almwirtschaft und der Waldarbeit. Auch stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Hermann Feil richtete grüßende Worte an die Gäste und stellte die Almwirtschaft in ihrer historischen und heute auch touristischen Bedeutung für die Region heraus.

Jonas Stuck, Projektverantwortlicher bei der Andrea-von-Braun-Stiftung, erläuterte den Anwesenden die Historie und den Hintergrund des Beweidungsprojekt auf der Hochkienbergalm und kündigte offiziell den Beginn der Maßnahme in diesem Sommer an. Jochen Nistler, Teil der werkstatt kesslfligga, führte als das zugrundeliegende Konzept des Werks aus, dankte allen Projektbeteiligten und führte im Anschluss die Anwesenden in gelöster Atmosphäre durch die Installation.

Die Installation ist für zwölf Jahre im Holzknechtmuseum Ruhpolding zu sehen.