Baustellen und Sperrungen
Kirche vor dem Sonntagshorn in Ruhpolding
© © Ruhpolding Tourismus/Andreas Plenk

16.03.2026

Leidenschaft für Geschichte – Leitungswechsel im Ruhpoldinger Heimatmuseum
 

Christoph Wörnle wurde Anfang März feierlich durch Bürgermeister Justus Pfeifer und Tourismuschef Dr. Gregor Matjan verabschiedet. Herr Wörnle war über viele Jahrzehnte hinweg als Leiter des Bartholomäus-Schmucker-Heimatmuseums im Herzoglichen Jagdschloss tätig. Für ihn war diese Aufgabe stets eine echte Herzensangelegenheit.

Aus einem auf den ersten Blick unbedeutenden Gegenstand machte er mit seinen persönlichen Geschichten etwas Besonderes. Hinter jedem Stück stecke eine Geschichte – und genau das mache das Museum greifbar, so der Bürgermeister in seiner Ansprache.

Herr Wörnle habe für seine Arbeit gebrannt, das habe man immer gespürt. Auch bei der Neugestaltung des Museums hat er maßgeblich mitgewirkt. „Wir werden und möchten das Museum in seinem Sinne weiterführen“, betonte der Bürgermeister. Für seine geleistete Arbeit sei man Herrn Wörnle sehr dankbar – sie stelle einen unglaublichen Mehrwert dar: für die lokale schulische Bildung, etwa im Heimat- und Sachkundeunterricht, für den Kulturerhalt und die kulturelle Identität mit der Frage „Wo kommen wir her?“, aber auch für den Tourismus, beispielsweise als attraktives Schlechtwetterprogramm.

Gleichzeitig durfte Andrea v. Knoerzer-Suckow als Nachfolgerin herzlich begrüßt werden. Frau v. Knoerzer-Suckow war bereits als Museumsführerin im Heimatmuseum für den Ruhpolding Tourismus tätig. Mit ihrem Renteneintritt entschloss sie sich, die Nachfolge nun offiziell anzutreten.

An dieser Stelle gilt ihr ein großes Dankeschön – so bleibt ihre Erfahrung und ihr Engagement dem Ruhpoldinger Tourismus weiterhin erhalten. Der Tourismuschef betonte zum Abschluss: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Frau v. Knoerzer-Suckow eine so engagierte und bereits bestens vertraute Persönlichkeit für die Nachfolge gewinnen konnten. Damit ist sichergestellt, dass das Heimatmuseum auch künftig mit viel Herzblut und im Sinne seines langjährigen Leiters weitergeführt wird.“