Baustellen und Sperrungen
Kirche vor dem Sonntagshorn in Ruhpolding
© © Ruhpolding Tourismus/Andreas Plenk

20.01.2026

Biathlon-Weltcup 2026 in Ruhpolding begeisterte mit Sport, Stimmung und Zusammenhalt

 

Der Biathlon-Weltcup in Ruhpolding ist nach fünf Tagen spannender Wettkämpfe am 18. Januar 2026 erfolgreich zu Ende gegangenEmotionen, Spannung und höchste Wettkampfqualität prägten den Wettkampf in Ruhpolding. Die Chiemgau Arena präsentierte sich den Athleten und vielen tausend Fans bei besten Winterbedingungen: viel Sonne, eine top Schneelage und eine fantastische Stimmung sorgten für ein unvergessliches Biathlon-Erlebnis. Über die gesamte Veranstaltungsdauer hinweg strömten rund 85.000 Besucherinnen und Besucher in die Arena und machten den Weltcup einmal mehr zu einem sportlichen und gesellschaftlichen Höhepunkt der Region.

Am Start standen 300 Athletinnen und Athleten aus 31 Nationen, die Ruhpolding erneut zu einem internationalen Treffpunkt des Biathlonsports machten. Bereits die Eröffnungsfeier am Dienstag, 13. Januar, im Championspark setzte ein erstes Ausrufezeichen: Der Einmarsch der Nationen, die ausgelassene Stimmung und eine besondere Publikumsaktion, bei der Athletinnen und Athleten Bälle mit Losen in die Menge warfen, sorgten für einen gelungenen Auftakt.

Sportlich bot der Weltcup in Ruhpolding hochklassigen Biathlon, auch wenn es für die deutschen Athletinnen und Athleten in den Einzelrennen nicht für einen Podestplatz reichte. Bei den Damen überzeugte Franziska Preuß mit einem starken fünften Platz im Sprint und Rang sieben in der Verfolgung, während Selina Grotian mit Platz 13 in der Verfolgung die interne Olympia-Norm erfüllte. Die deutsche Frauenstaffel belegte Rang sechs. Bei den Herren war David Zobel im Sprint als Neunter bester Deutscher und sicherte sich ebenfalls das Olympia-Ticket. In der Verfolgung zeigte Philipp Nawrath mit Platz zehn die beste deutsche Leistung, gefolgt von Zobel und Justus Strelow. Positiv hervorzuheben war zudem die deutsche Herrenstaffel, die mit Rang drei einen Podestplatz erreichte und ein starkes Ausrufezeichen setzte.

Während die deutschen Athleten auf dem Podium nicht in den Einzeldisziplinen standen, gingen die internationalen Siege an die weltbesten Athletinnen und Athleten: Bei den Herren gewann im Sprint der Schwede Sebastian Samuelsson, in der Verfolgung der Norweger Johannes Dale-Skjevdal. Bei den Damen setzte sich die Schwedin Hanna Oeberg im Sprint und die Französin Lou Jeanmonnot  in der Verfolgung durch. Wir gratulieren den Siegern herzlich zu ihren Erfolgen und zollen damit Respekt für die herausragenden Leistungen auf internationalem Niveau.

Die Siegerehrungen sowie das tägliche Abendprogramm fanden ebenfalls im Championspark statt und boten den Besucherinnen und Besuchern neben dem Sport ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm.

Namhafte Ehrengäste durften wir herzlich willkommen heißen, darunter Thorsten Glauber, Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz und Michaela Kaniber, Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus und Schirmherrin für den Weltcup — die sich beide ins Goldene Buch der Gemeinde eintrugen — sowie Traunsteins Landrat Andreas Danzer und den ehemaligen Landrat und jetzt Bundestagsabgeordneten Sigi Walch.

Hinter den Kulissen trugen über 800 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie heimische Vereine, Gemeindebetriebe, das Team der Chiemgau Arena, Polizei, Feuerwehr, BRK und Bergwacht maßgeblich zum Erfolg des Weltcups bei und sorgten gemeinsam für einen reibungslosen Ablauf. 
OK-Präsident Hermann Hipf hob die Bedeutung des Zusammenhalts und der ehrenamtlichen Arbeit hervor: „Es ist schön, mit über 800 Helferinnen und Helfern diesen Weltcup bestreiten zu dürfen. Es ist immer leicht, als Person vorne zu stehen, wenn man weiß, dass im Hintergrund viele Menschen jeden Tag anpacken und das Beste aus der Chiemgau Arena herausholen.“ 
Auch Schirmherrin Kaniber zeigte sich tief beeindruckt: „Es bewegt mich, wie alle zusammenhelfen und diese Veranstaltung möglich machen. Diese positive, mitreißende Energie, dieses Miteinander und die Art, wie sehr Sport Menschen verbindet, wären in vielen anderen Bereichen ebenso wünschenswert.“

Neben den sportlichen Höhepunkten zog auch die Autogrammstunde und der Fan-Marsch wieder zahlreiche Besucher an und unterstrich die enge Verbindung zwischen Sport, Fans und der Gemeinde Ruhpolding.

„Mit dem erfolgreichen Abschluss des Weltcups 2026 verabschieden wir uns vorerst von den Biathlonfans. Doch nach dem Biathlon ist vor dem Biathlon: Schon jetzt richten wir den Blick auf 2027, wenn der Weltcup ausnahmsweise früher, vom 6. bis 10. Januar, stattfindet“, so der Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Chiemgau Arena GmbH Justus Pfeifer. Freuen darf man sich erneut - auf packende Rennen, großartige Stimmung und unvergessliche Momente in der Chiemgau Arena.