Termin!
Einladung zur öffentlichen Veranstaltung am Mittwoch, 16. November, 18 Uhr
Diskutieren Sie mit!

Am Mittwoch, 16. November ist es soweit: die Ergebnisse der Bürgerwerkstatt Ortsentwicklung Ruhpolding werden der Öffentlichkeit ab 18 Uhr im Pfarrsaal der Gemeinde Ruhpolding präsentiert. 60 Ruhpoldinger Bürgerinnen und Bürger haben in der Bürgerwerkstatt intensiv miteinander und mit den externen Experten diskutiert. Neben Fragen zur allgemeinen Ortsentwicklung standen vor allem die brisanten Themen was mit dem Kurhaus geschehen soll, wie es mit dem Vita Alpina weitergeht und wo der dringend benötigte Veranstaltungssaal entstehen soll im Mittelpunkt. Und natürlich ging es auch um das liebe Geld: wie sollen die notwendigen Investitionen finanziert werden? Als Diskussionsgrundlage erhielten die Bürgerinnen und Bürger viel handfesten Input. Herausgekommen sind spannende und teilweise für die Verwaltung ganz neue Lösungsansätze und Aspekte. Diese werden im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung vorgestellt – aber nicht nur das: es kann und soll an dem Abend auch mit allen Interessierten weiterdiskutiert werden. Der Bürgerbeteiligungsprozess ist ja noch nicht abgeschlossen. Nach der Bürgerwerkstatt soll nun wirklich jeder Ruhpoldinger die Möglichkeit haben, sich einzubringen und seine Meinung zu sagen. Am Mittwoch im Rahmen der öffentlichen Präsenzveranstaltung und im Anschluss daran, wenn die Ergebnisse online gestellt werden.

 

Bürgerbeteiligung zur Ortsentwicklung

 

Wie soll sich Ruhpolding weiterentwickeln? Welche Weichen sollen wir stellen und wie geht es ganz konkret mit dem „Vita Alpina“, dem Kurhaus und Kurpark weiter? „Bei diesen Themen gibt es viele unterschiedliche Meinungen und vor allem viele Emotionen. Es muss baldmöglichst ein tragfähiger Weg aufgezeigt werden, denn beides, Kurhaus und „Vita Alpina“, sind dringend sanierungsbedürftig“, fasst Bürgermeister Justus Pfeifer klar zusammen.

Die Gemeinde hat sich entschlossen, diesen Weg nicht alleine zu gehen und die Ruhpoldinger Bürgerinnen und Bürger mit ins Boot zu holen. Im Sommer gab es deshalb geführte Besichtigungen der beiden Einrichtungen, damit sich die Öffentlichkeit ein Bild vom Zustand machen konnte.

Mitte Oktober nun beginnt in Kooperation mit der Agentur Agorakomm die Bürgerbeteiligung mit dem ersten Schritt, der Bürgerwerkstatt. 40 per Zufall ausgewählte Bürgerinnen und Bürger sitzen dabei 1,5 Tage zusammen mit ausgewählten Vertretern örtlicher Vereine an einem Tisch und erarbeiten gemeinsam Lösungsansätze.  Inhaltlich unterstützt werden sie bei ihrer Arbeit von einem Expertenteam bestehend aus Herrn Gronle, Firma Plankreis, der bereits die ISEK-Studie der Gemeinde begleitet hat und Input zum Thema Ortsentwicklung geben wird und Herrn Meier von der Firma GMF, der als Spezialist zum Thema Bädereinrichtung die aktuell für Ruhpolding erarbeitete Studie vorstellen wird. Darüber hinaus werden auch Vertreter der Verwaltung den Teilnehmern bei Bedarf konkrete Zahlen und Fakten liefern.

„Selbstverständlich habe ich mit der Verwaltung auch einen Lösungsansatz erarbeitet und werde ihn im Rahmen der Bürgerwerkstatt vorstellen“, erzählt Bürgermeister Pfeifer. „Allerdings: klares Konzept ist, dass wir uns von der Verwaltung im Rahmen der Bürgerwerkstatt inhaltlich nicht einmischen. Es wird mir nicht leicht fallen, aber ich werde am Samstag nicht mit diskutieren. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sollen auf der Basis der Ihnen zur Verfügung gestellten Daten und Fakten eigenständig Lösungswege erarbeiten, oder zumindest Stimmungsbilder: in die Richtung soll es gehen.“

Aufgrund der hohen Komplexität des Unterfangens, wird es vier Wochen später, am 12. November mit denselben Teilnehmern eine zweite Bürgerwerkstatt geben. Die Öffentlichkeit wird dann erst wenige Tage später, am 16. November im Rahmen einer großen öffentlichen Veranstaltung über die Ergebnisse informiert. Und nicht nur das: Das Beteiligungskonzept sieht vor, dass sich alle Ruhpoldinger sowohl im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung als auch im dann folgenden Schritt einer online-Beteiligung mit ihren Anregungen, Wünschen, Bedenken etc. zu Wort melden können.

Am Ende werden alle Diskussionsergebnisse aus der Bürgerwerkstatt sowie die Ergebnisse aus der Online-Befragung für eine Entscheidungsgrundlage ausgewertet und dem Gemeinderat vorgelegt. Was am Schluss konkret passiert und umgesetzt wird, wird dann von diesem Gremium entschieden.